Abzocke.de Forum

Trojaner Carberp wieder aktiv

gepostet von abzocke am Januar 27th, 2012

Wieder macht ein Trojaner die Runde und verunsichert die Benutzer von Facebook. Das Schadprogramm Carberp sperrt den Zugang zu Facebook und möchte Geld für die Freischaltung kassieren.

Das Trojaner-Programm Carberp an sich ist nicht neu und verbreitet sich über PDF- und Office-Files. Es diente bereits zur Ausspähung von Daten des Online-Banking auf infizierten Rechnern abzocke und wird zur Zeit für Facebook missbraucht. Der Vorgang zur Sperrung des Facebook-Zugangs ist sehr simpel: Das Schadprogramm fängt Anfragen an Facebook ab und klinkt sich in die Übermittlung der Daten ein. Das Ergebnis: Statt Facebook sieht der Benutzer eine Zahlungsforderung von 20 EURO.

Selbst wenn man die 20 EURO bezahlt, wird dadurch der Virus nicht unschädlich gemacht oder Facebook wieder erreichbar. Der oder die Täter kassieren das Geld über UKash ab, einem Zahlungsdienstleister bei dem der Geldempfänger anonym bleibt.

Grundsätzlich gilt: Auf keinen Fall bezahlen! Wer plötzlich eine Zahlungsaufforderung bei der Nutzung von Facebook sieht, sollte auf ein gutes Antivirenprogramm zurückgreifen.

Die Abzocke mit der Insolvenz

gepostet von abzocke am Januar 18th, 2012

Wenn jemand in der Insolvenz ist, wird alles versucht, dass dieser Neuanfang auch gelingt. So achten die Schuldner akribisch darauf das keine unerwartete Rechnung mehr ins Haus flattert und man stets eine Arbeitsstelle hat. Doch genau damit rechnen die Betrüger und lassen die Falle zu schnappen.

Der Anruf!

An die persönlichen Daten eines Schuldners zu kommen ist sehr einfach. So bietet die Seite der Insolvenzbekanntmachungen einen optimalen Spielraum. Damit der Schuldner auch diese Falle glaubt, werden gerne Menschen genommen, die sich schon 1 bis 2 Jahre in der Insolvenz befinden. Haben die Betrüger alle Daten zusammen getragen, werden die Schuldner angerufen. Um die Sache glaubhaft rüber zubringen werden oftmals bekannte Firmennamen genommen. Es wird gesagt das dort zum Beispiel bestellt aber nicht bezahlt wurde. Versucht der Schuldner zu erklären das er das nicht getan habe und er sich in Insolvenz befindet ist die Falle fast zugeschnappt. Denn jetzt wird explizit auf diesen eingeredet. Das, wenn nicht gezahlt wird, eine Versagung der Restschuldbefreiung komme oder der gleichen. Das macht natürlich Angst und aus dieser heraus wird gezahlt.

Überprüfen – Anzeige!

Bekommt man solch einen Anruf ist es ratsam sich etwas über die Forderung zu schicken zulassen. Diese sollte dann einfach dem Insolvenzverwalter weiter gereicht werden. Stellt dieser einen Betrug fest heißt es sofort Anzeige machen. Es ist wichtig das nichts aus Angst gezahlt wird, auch wenn mit gedroht wird, aus der Insolvenz zu fliegen. Wer ganz starke Nerven beweisen möchte, ignoriert diesen Anruf einfach.

Abzocke durch Abofallen

gepostet von abzocke am Januar 11th, 2012

Unter dem umgangssprachlichen Begriff der Abzocke ist in der Regel rechtlich ein Betrug gemeint. Um Betrug handelt es sich, wenn eine Vertragspartei wissentlich ein Produkt anbietet, das keinen Mehrwert hat oder der Vertragspartner überhaupt kein Produkt hat, das er anbieten könnte. Gerade im Internet werden sogenannte Abofallen häufig mit Abzocke gleich gesetzt. Hierbei handelt es sich um einen Vertragsabschluss, bei dem der Betroffene häufig gar nicht merkt, dass er einen Vertrag für mehrere Monate oder Jahre eingeht und der Nutzen auch fraglich ist. Die Opfer der Abofallen merken häufig erst, dass sie in eine solche getreten sind, wenn sie von einem Inkassobüro zur Zahlung aufgefordert werden. Ein beliebter aber nutzloser Hinweis ist die angebliche Sicherung der IP-Adresse des Opfers. Häufig wird mit einem Mahnbescheid gedroht, der auch hin und wieder durchgesetzt wird. User, die in eine Abofalle treten, haben sich oftmals mit ihren Daten auf einer Internetseite zur Nutzung angemeldet. Das Kleingedruckte ist oftmals erst durch scrollen einsehbar. Eine Bankverbindung muss hier in der Regel nicht hinterlegt werden, denn da wird der User spätestens misstrauisch.

Eine Möglichkeit, sich gegen derartigen Datenmissbrauch zu wehren ist das Aufsuchen eines Anwaltes und das Einleiten eines Gerichtsverfahrens wegen Betrugs. Dies geht meist auch mit einer polizeilichen Anzeige einher.

Eine andere Möglichkeit ist das Aufsuchen eines Verbraucherschutzes. In Bremen und im Saarland wird die örtliche Arbeitskammer durch die Arbeitskammerbeiträge erhalten und Arbeitnehmer können kostenfrei eine rechtliche Beratung in Anspruch nehmen. Oftmals gibt es aber über den Verbraucherschutz bereits Vordrucke, die solche Firmen in ihre Schranken weisen.