Teurer Flirt im Netz

gepostet von abzocke am November 26th, 2011

So wie Freundschaften und Geschäfte heute häufiger online geschlossen werden, begibt sich ein Teil der Bevölkerung im Web auch auf die Suche nach der Liebe. Partnerbörsen wie “Flirtcafe” sind ihre Anlaufstelle. Nicht selten machen sich diese wiederum die Verzweiflung der registrierten Nutzer zu Nutze und greifen auf scheußliche Taktiken zurück.

Zuerst lockt das Portal via guter Platzierung in Suchmaschinen und durch google- Werbung potentielle User an. Das Angebot: kostenlose Registrierung mit Einrichtung eines ebenso vermeintlich kostenfreien Profils. Die persönlichen Daten dort würden die Partnersuche erleichtern – vor allem Fotos. Dahinter stecken selbstredend nur die wissenschaftlichsten Methoden der Partnerpsychologie. Bald darauf erhält der User Post von interessierten jungen Singles. Nur leider endet der Umfang der kostenlosen Mitgliedschaft hier. Die angeblichen Nachfragen attraktiver Singles lassen sich nicht öffnen. Hierzu braucht es dann die Vollversion, eine Art Premiummitgliedschaft. Diese kostet dann allerdings eine monatliche Gebühr.

Wenn der brave User dies erledigt hat, stellen sich die privaten Nachrichten oft als leere Hülsen heraus. Von nun an, ist es sehr schwer, sich abzumelden. Mails und Austrittserklärungen werden oft beharrlich ignoriert. Stattdessen hagelt es immer neue Zahlungsaufforderungen in immer erpresserischerem Tonfall.

Am Besten melden sich Internetnutzer gar nicht erst bei Flirtcafe und ähnlichen Communities an. Zumindest sollten zuvor allgemeine Foren nach Erfahrungen anderer Nutzer studiert werden. Wenn es schon zu spät ist, muss der Nutzer den Zahlungsaufforderungen nicht nachkommen.

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