
Die Abzocke mit der Insolvenz
gepostet von abzocke am Januar 18th, 2012
Wenn jemand in der Insolvenz ist, wird alles versucht, dass dieser Neuanfang auch gelingt. So achten die Schuldner akribisch darauf das keine unerwartete Rechnung mehr ins Haus flattert und man stets eine Arbeitsstelle hat. Doch genau damit rechnen die Betrüger und lassen die Falle zu schnappen.
Der Anruf!
An die persönlichen Daten eines Schuldners zu kommen ist sehr einfach. So bietet die Seite der Insolvenzbekanntmachungen einen optimalen Spielraum. Damit der Schuldner auch diese Falle glaubt, werden gerne Menschen genommen, die sich schon 1 bis 2 Jahre in der Insolvenz befinden. Haben die Betrüger alle Daten zusammen getragen, werden die Schuldner angerufen. Um die Sache glaubhaft rüber zubringen werden oftmals bekannte Firmennamen genommen. Es wird gesagt das dort zum Beispiel bestellt aber nicht bezahlt wurde. Versucht der Schuldner zu erklären das er das nicht getan habe und er sich in Insolvenz befindet ist die Falle fast zugeschnappt. Denn jetzt wird explizit auf diesen eingeredet. Das, wenn nicht gezahlt wird, eine Versagung der Restschuldbefreiung komme oder der gleichen. Das macht natürlich Angst und aus dieser heraus wird gezahlt.
Überprüfen – Anzeige!
Bekommt man solch einen Anruf ist es ratsam sich etwas über die Forderung zu schicken zulassen. Diese sollte dann einfach dem Insolvenzverwalter weiter gereicht werden. Stellt dieser einen Betrug fest heißt es sofort Anzeige machen. Es ist wichtig das nichts aus Angst gezahlt wird, auch wenn mit gedroht wird, aus der Insolvenz zu fliegen. Wer ganz starke Nerven beweisen möchte, ignoriert diesen Anruf einfach.
Abzocke durch Abofallen
gepostet von abzocke am Januar 11th, 2012
Unter dem umgangssprachlichen Begriff der Abzocke ist in der Regel rechtlich ein Betrug gemeint. Um Betrug handelt es sich, wenn eine Vertragspartei wissentlich ein Produkt anbietet, das keinen Mehrwert hat oder der Vertragspartner überhaupt kein Produkt hat, das er anbieten könnte. Gerade im Internet werden sogenannte Abofallen häufig mit Abzocke gleich gesetzt. Hierbei handelt es sich um einen Vertragsabschluss, bei dem der Betroffene häufig gar nicht merkt, dass er einen Vertrag für mehrere Monate oder Jahre eingeht und der Nutzen auch fraglich ist. Die Opfer der Abofallen merken häufig erst, dass sie in eine solche getreten sind, wenn sie von einem Inkassobüro zur Zahlung aufgefordert werden. Ein beliebter aber nutzloser Hinweis ist die angebliche Sicherung der IP-Adresse des Opfers. Häufig wird mit einem Mahnbescheid gedroht, der auch hin und wieder durchgesetzt wird. User, die in eine Abofalle treten, haben sich oftmals mit ihren Daten auf einer Internetseite zur Nutzung angemeldet. Das Kleingedruckte ist oftmals erst durch scrollen einsehbar. Eine Bankverbindung muss hier in der Regel nicht hinterlegt werden, denn da wird der User spätestens misstrauisch.
Eine Möglichkeit, sich gegen derartigen Datenmissbrauch zu wehren ist das Aufsuchen eines Anwaltes und das Einleiten eines Gerichtsverfahrens wegen Betrugs. Dies geht meist auch mit einer polizeilichen Anzeige einher.
Eine andere Möglichkeit ist das Aufsuchen eines Verbraucherschutzes. In Bremen und im Saarland wird die örtliche Arbeitskammer durch die Arbeitskammerbeiträge erhalten und Arbeitnehmer können kostenfrei eine rechtliche Beratung in Anspruch nehmen. Oftmals gibt es aber über den Verbraucherschutz bereits Vordrucke, die solche Firmen in ihre Schranken weisen.
Computerbetrug und Datenmissbrauch
gepostet von abzocke am Januar 5th, 2012
Abzocke spielt im Internet eine große Rolle und es gibt kaum einen Nutzer, der noch keinem Betrug aufgesessen ist. Wie man sich als Betroffener wehren kann und welche Möglichkeiten es gibt, Abzocke im Internet zu umgehen, wird auf Abzocke.de erläutert. Hier haben Betroffen im Forum die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen und somit hilfreiche Erfahrungen zu sammeln.
Sie nutzen das Internet zum shoppen und denken, sie haben sich für einen seriösen Anbieter entschieden. Doch in zahlreichen Fällen ist dem nicht so und der angeblich seriöse Anbieter kassiert zwar Ihr Geld, aber liefert keine oder minderwertige Ware. Ein perfektes Beispiel für Computerabzocke ist der Online Shop Darkromantic. Hier wird man solange zuvorkommend behandelt, bis die Bestellung erfolgt und die Rechnung mit Kreditkarte oder Vorüberweisung bezahlt ist. Im Anschluss hört man von diesem Online Shop nichts mehr und erhält keine Ware. Nach einer polizeilichen Anzeige erhält man nach über 5 Monaten Wartezeit eine Teillieferung, die nicht einmal ein Drittel der bezahlten Kosten abdeckt und für noch mehr Ärger sorgt, da es sich nicht um die bestellte Ware handelt.
Der Anbieter des Shops ist weder unter der angegebenen Telefonnummer erreichbar, noch antwortet er auf Emails zur Bestellung. Androhungen juristischer Schritte ignoriert er gänzlich und reagiert weiterhin auf keinerlei Anfrage zur bezahlten Ware.
Wer für sein Geld etwas erhalten möchte, sollte von diesem Anbieter absehen. Denn nicht nur die Ware bleibt aus, sondern er verkauft auch Kundendaten für Werbezwecke. Dies hat die Anzeige ans Tageslicht gebracht, welche den Datenmissbrauch letztendlich nebenbei aufdeckte.
